Jurmala - ein Kurort mit 170-jähriger Erfahrung
Jurmala - ein Kurort mit 170-jähriger Erfahrung
Als Heilbad wurde Jurmala schön am Ende des 18. Jhd. bekannt, als die schweifelwasserstoffhaltigen Quellen, Torf- und Sapropelschlamm zum Heilen von Kranken eingesetzt wurden. Besonders reich an Heilmitteln ist ein Teil von Jurmala - Ķemeri (Bad Kemmern), der nach dem Namen des Forstwarts Ķemers genannt wurde. Offiziell wurde Ķemeri als Kurort 1838 erklärt, als der Zar Nikolaj I den Grundstück zugeteilt hat, auf dem erste Badeanstalt gebaut worden ist.

Ķemeri ist dadurch einzigartig, dass es 3 Faktoren eines Kurorts vereinigt: das gesunde Kilma, die Mineralwasser und den Heilschlamm.
Die anderen Teile Jurmalas - als Dubulti (Dubbeln), Majori (Majorenhof) un Dzintari (Edinburgh) - haben sich als kimatische und balneologische Kurorte entwickelt. Edinburgh wurde zum Ehren des Prinzen von Edinburgh genannt, der die Tochter des Zars Alexander II geheiratet hat. Das Ehepaar hat gemeinsam hier das Kurhaus besucht. Großen Beitrag zur Entwicklung des Kurorts Jurmala haben bekannte Ärzte: dr.Otto Hunz, dr.Vilhelm Sodoffsky, dr. Johann Christian Nordstrem geleistet, der letzte hat 1870 auch das erste Sanatorium in Jurmala – Marienbad gegründet. Dann began der Rigaer Strand die edle Gesellschaft und die weltberühmten Personen zu locken. Das förderte die Einrichtung der Badeanstalten, einige von ihnen bestehen auch heutzutage und durch ihre eigenartige Architektur ein Bestandteil der besonderen Atmosphäre Jurmalas sind.
Moderner Kurort mit alter Tradition
Heutzutage gewinnen die Heilfaktoren an Bedeutung bei der Bewahrung und Verbesserung der Gesundheit. Besondere Attraktivität verleihen Jūrmala der weiße Quarzsand und das mäßige Klima - im Sommer ist es nicht zu heiß und in der Winterzeit - nicht besonders kalt, der Herbst und Frühling sind milde Jahreszeiten. An den Stränden Bulduri un Majori weht die Blaue Flagge.

Der Seekurort ist durch gesundes Klima, Schweifel-, Brom- und Natriummineralwasser, die man sowohl für Trinken, als auch für die Füllung der Badewannen und Schwimmbäder der Kurorthotels nutzt, durch Torf- und Faulschlamm für Applikationen berühmt. Für die Heilung verwendet man im großen Ausmaß die Physiotherapie, Heilgymnastik, Wasseraerobik, Massage, Luftklimatherapie. Die Gesundheitszentren und Kurhotels bieten die Heilungs- und Entspannungskuren von verschiedenem Dauer, SPA-Prozeduren, sowie Kurortbehandlung der Störungen von Herz und Blutgefäße, Nervensystem, Stütz- und Bewegungssystem, Stoffwechsel an.
Hier gibt es alles, damit Sie die Alltagssorgen vergessen und die Welt der Gesundheit in jeder Jahreszeit entdecken könnten!



